• bg2
Oktober 17, 2017

Warriors gelingt Revanche im Derby

 

Bei hochsommerlichen Temparaturen nahmen die Fellbach Warriors am Wochenende hochverdient beide Punkte aus Kornwestheim mit. Allerdings mussten sie für diese hart kämpfen - und das nicht nur gegen den Gegner.

 

Einige Fellbacher Spieler wähnten sich im falschen Film, als der Passcheck anstand. Hierbei trafen sie auf einen Bekannten aus dem vorletzten Spiel in Bad Mergentheim - dies sollte, zum Leidwesen der Fellbacher, allerdings nicht das einzige Déjà-vu diesbezüglich bleiben ... Für weiteren Unmut sorgte noch vor dem Spiel, dass einer der Schiedsrichter beim Hinspiel Ende Mai noch das blaue Jersey der Cougars trug. Auch ein zweiter Schiedsrichter war ein ehemaliges Mitglied der Kornwestheimer. Eigentlich ein Unding, dass ausgerechnet sie in diesem Spiel als Unparteiische eingeteilt werden. Doch trotz des verständlichen Ärgers auf Fellbacher Seite, muss man zumindest dem Judge, der im Hinspiel noch Gegner der Warriors war, eine absolut tadellose Leistung bescheinigen.

 

Nachdem sich bei den Gästen die erste Aufregung legte und sie beschlossen hatten, sich um das Drumherum kein Gedanken mehr zu machen, sondern sich lieber auf das eigene Spiel zu konzentrieren, konnte es dann auch los gehen. Nach dem Kick der Warriors hatte zuerst die Heimmannschaft Ballbesitz, musste diesen aber umgehend wieder abgeben. Die nächsten beiden Drives blieben bei beiden Mannschaften ebenfalls ohne neues First Down. In ihrem zweiten Play startete die Fellbacher Offense dann fulminant. Hauptsächlich mit Laufspielzügen marschierten die Krieger in die Endzone der Cougars und gingen mit 7:0 in Führung. Auch im anschließenden Drive der Cougars bissen diese sich an der guten Fellbacher Defense die Zähne aus. Die Fellbacher Offense dagegen schien weiterhin gut über das Feld zu kommen, nur das Passspiel klappte leider nicht so gut wie noch in der Vorwoche. Die O-Line und der an diesem Tag einzige Runningback der Krieger, David Kovavic, mussten sich jedes Yard hart erkämpfen, da die Kornwestheim-Defense sehr gut gegen den Lauf verteidigte. Es gelang den Kriegern jedoch wieder einmal bis wenige Yards vor die Goalline über das gesamte Feld zu laufen, bei einem neuen First Down knapp vor der Goalline sollte dies also kein größeres Problem darstellen. Hier kam es dann allerdings zu dem bereits zu Anfang angesprochenen Déjà-vu: Ein Mann auf dem Platz war - wie schon in Bad Mergentheim - exklusiv der Meinung, ein Fumble gesehen zu haben. Ein Schockmoment für die Fellbacher Offense. Anstatt wenige Yards und vier neue Versuche für einen Touchdown zu haben, mussten die Fellbacher nach einem langen und harten Drive ohne Punkte vom Feld. In der Folge kämpfte sich die Offense der Cougars aus der eigenen Red-Zone. Begünstigt wurde dies durch einige, sagen wir wohlwollend nicht eindeutige Strafen, wie z.B. Facemask. Die Fellbacher Defense stand eigentlich recht solide und die Cougars hatten Probleme ihr Spiel aufzuziehen. Lediglich die Läufe des Quarterbacks bekamen die Krieger nicht wirklich in den Griff. Sehr agil und mit einem guten Auge erkannte der Spielmacher des Gastgebers die Lücken in den Defensivreihen und brach oft den gewählten Passspielzug ab, um selber zu laufen. Dazu kamen noch einige schlechte Tackles der Fellbacher, weshalb sich die Raubkatzen Yard um Yard erkämpfen konnten. Ein zusätzlicher individueller Fehler im Fellbacher Backfield, ermöglichte dem Gastgeber ein Big Play von über 40 Yards. Dieser Drive führte die Cougars zu einem hart erkämpften, aber auch sehr schmeichelhaften Unentschieden, was zugleich der Pausenstand war.

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte kämpften sich die Gäste nochmals in die Red Zone der Cougars, ehe diese sich mit der Situation 4 .Versuch und wenige Inches konfrontiert sahen. Das Trainergespann der Krieger entschied sich für einen Field-Goal-Versuch. Leider konnte dieser nicht, wie in dieser Saison gewohnt, sicher verwandelt werden und die Offense musste ein weiteres Mal trotz harter Arbeit ohne den verdienten Lohn vom Feld. In der Folgezeit kam die Offense der Cougars besser ins Spiel und konnte sich einige neue Downs erkämpfen. Zunächst jedoch ohne größeren Erfolg. Bei der Fellbacher Offense waren, ebenso wie bei der Defense, einige Probleme ersichtlich. Die Pässe an diesem Tag kamen nicht optimal genug, um der Defense der Cougars ein wenig den Speed in der Verteidigung gegen den Lauf zu nehmen, dies führte dazu, dass die O-Line nicht in der Lage war, wie gewohnt größere Lücken für das Laufsspiel freizumachen. Sehr agil und aufmerksam wurde besonders von den Linebackern der Cougars agiert. Das Spiel drehte sich ein wenig zu Gunsten der Kornwestheimer. Was sich schließlich auch verdient im Zwischenstand widerspiegelte: Mit nur noch 7 Minuten auf der Uhr führten die Raubkatzen nun mit 14:7. Im direkten Gegenzug fasste sich die Fellbacher Offense noch einmal ein Herz und Runningback David Kovacevic nahm sprichwörtlich die Beine in die Hand. Mit wuchtigen Läufen und auch endlich einigen wichtigen Yards durch die Luft, ging es sehr schnell in die Endzone des Gastgebers. Nun musste die Defense nochmal halten und versuchen, der Offense den Ball möglichst schnell und in einer guten Feldposition zu übergeben. Doch auch die Cougars spielten auf Sieg und die Offense des Gastgebers versuchte alles, um selbst noch einmal in die Endzone der Krieger zu kommen. Sie mussten allerdings das Ballrecht nach Turnover on Downs knapp in der Hälfte der Warriors abgeben. Für die Offense der Fellbacher hieß es nun die Zeit zu kontrollieren und versuchen, zumindest in Field Goal-Reichweite zu kommen. Mit Laufspielzügen kämpften sie sich Yard um Yard in die Hälfte der Cougars, ehe es dem überragend spielenden David Kovacevic einmal mehr gelang, eine Lücke durch die gegnerischen Linien zu finden, zwei Tackles zu brechen und seinen langen Weg von über 30 Yards in die Endzone zu finden. Den Gastgebern blieben noch wenige Sekunden auf der Uhr, welche diese durch abknien auslaufen ließen. Der Endstand von 21:14 sorgte bei den Kriegern für Erleichterung. Zu groß war der zwischenzeitliche Ärger über Entscheidungen eines Schiedsrichters und die Befürchtung, auch das zweite Derby als Verlierer beenden zu müssen.

 

Die Punkte erzielten: 18 x David Kovacevic, 3x Kevin Schisler

 

Ein großes Dankeschön und ein Extra-Lob an unseren beiden Debütanten von den Juniors (Maxi und Luca)! Ihr habt eure Sache großartig gemacht und wir freuen uns auf viele weitere, erfolgreiche Spiele mit Euch und auf Euren Einstand auf der Heimfahrt von Biberach!

 

Spiel auf Augenhoehe mit spannendem Endspurt der Fellbach Warriors

 

Spiel auf Augenhöhe mit spannendem Endspurt der Fellbach Warriors

Im Gegensatz zu den Gastgebern aus Tübingen, die an diesem Tag bereits ihr drittes Match austrugen, war es für die Warriors das erste Spiel in der Saison 2013. Für viele der Fellbacher war es das erste Spiel überhaupt. Zu Spielbeginn dominierten die beiden Defense-Teams das Spielgeschehen und es gab schnelle Wechsel des Ballbesitzes. Während die Tübinger es verpassten, aus einem Fieldgoal Punkte aufs Scoreboard zu bringen, konnten die Fellbacher durch Kicker JP Jeter dies gleich zweimal nutzen. Nach dem fälligen Kick-Off konnten die Red Knights durch einen schönen Lauf des Returners jedoch kurz vor der Halbzeit ausgleichen und durch den PAT sogar in Führung gehen. Besonders bitter aus Fellbacher Sicht: der Spielzug hätte nicht gezählt werden dürfen, da zuvor ein Block in the Back durch die Tübinger stattfand, der diesen Lauf überhaupt erst möglich machte.
In der zweiten Hälfte kam die Tübinger Offense besser ins Spiel und konnte den Ball gefälliger über das Feld bewegen als die Fellbacher. Lediglich die gute Defenseleistung der Warriors hielt zu diesem Zeitpunkt ein Hintertürchen für ein Comeback offen. So stand es mitte des 4. Quarters 21:6 und die Fellbacher sahen schon wie klare Verlierer aus, als sich die Warriors nochmal ein Herz fassten. Endlich funktionierten auch hier einige Spielzüge und schließlich war es Florian Hillinger, der mit einem sehenswerten Lauf fast über das halbe Spielfeld den Abstand verkürzte (PAT durch JP Jeter). 
Den folgenden Onside-Kick sicherte Faik Tuka für die Fellbacher und somit konnte die Offense der Warriors direkt wieder auf das Feld. Diese warf nun alles in die Waagschale und konnte das Feld schnell überbrücken, bis man kurz vor der Goalline stand. Dort konnte dann Warriors-QB Gabe Crossman mit einem QB-Dive auf 21:19 zu verkürzen. Nun mussten die Fellbacher die 2-Point-Conversion nutzen, um den Ausgleich noch zu ermöglichen. Leider mussten sie - bedingt durch ein fehlendes Timeout - noch eine Strafe gegen sich hinnehmen und schafften es deshalb nicht mehr, den Ball nochmals über die Goalline zu bringen.

Leider musste Fellbach sich an diesem Tag den Red Knights geschlagen geben, wenn auch knapp. In einigen Situationen merkte man, dass die Tübinger in der aktuellen Saison schon besser eingespielt sind. Besonders in der Offense fiel dies auf, jedoch sollte es mit einer guten Trainingsbeteiligung der Fellbach Warriors in den kommenden zwei Wochen möglich sein, einige Fehler zu korrigieren, um dann im Heimspiel am 25. Mai gegen die Kornwestheim Cougars als Sieger vom Platz gehen zu können.

Seite 55 von 55

Next Event

No events

Facebook

Warrior Impressions

  • Einlaufen
  • Cheerleader
  • Cointoss
  • Scheying
  • Catch-JP
  • O-Line
  • Faik-Tackle
  • Schisler-Sprint
  • Team-Tackle-Defense
  • Tackle-Tobi

Sponsors & Partners

  • cleverfit
  • Doc-online2
  • Web-Ganter3
  • online22logo knaudl
  • Unbenannt
  • Unbenannt